Prävention und Rehabilitation

Prävention und Rehabilitation

6.1 Prävention und Gesundheitsförderung

6.1.1 Ziele, Aufgaben, Methoden und Kennzeichen von Prävention

Förderung von Protektivfaktoren: Wechselwirkung zwischen genetischen, biologischen und psychosozialen Faktoren, Stärkung von sozialem Rückhalt

Förderung gesundheitsstützender Umwelten: Schaffung von Handlungsspielräumen, Erziehung; Ausbau von Präventions-, Beratungs-, Therapie- und Rehabilitationsangeboten

universelle, selektive, indizierte Prävention

spezifische vs. unspezifische Prävention

Verhältnis- und Verhaltensprävention

Abschwächung von Risiken: individuell (z. B. im Gesundheitsverhalten: Raucherentwöhnung) sowie die soziale/physikalische Umwelt betreffend (z. B. ergonomische Veränderungen am Arbeitsplatz, Gestaltung von Freizeitangeboten)

Ansätze bei kindlicher Entwicklungsstörungen, Paaren und Familien

umwelt- und sozialsystembezogene Interventionen und Methoden

6.2 Rehabilitation

6.2.1 Grundlagen und Rahmen der Rehabilitation

Begriff der Behinderung; Definition von Impairment, Disabilities, Handicaps nach WHO-Kriterien; Definition der Rehabilitation durch die WHO; ICF; Rechtsgrundlagen

medizinische, berufliche, schulische und pädagogische Rehabilitation, soziale Rehabilitation und ergänzende Leistungen; ambulante und stationäre Rehabilitation; Träger der Rehabilitation

Förderung von Aktivität und Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben

6.2.2 Ziele, Aufgaben und Konzepte der Rehabilitation

Rehabilitation bei psychischen Störungen: psychotherapeutische Konzepte

Abhängigkeitserkrankungen, vorschulische, schulische und berufliche Integration von psychisch Kranken, Frühförderung

Indikation und Kontraindikation zur psychosomatischen Rehabilitation (Rehabilitationsbedürftigkeit, -bedarf, -fähigkeit, -prognose)

sozialpsychiatrische Ansätze (z. B. Rehabilitation psychischer Krankheiten)

Indikation beruflicher Rehabilitation bei psychischen Erkrankungen